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PYGMALION

 

Der Name Pygmalion stammt aus der Mythologie und aus einem Stück von George Bernard Shaw.

Pygmalion war König von Zypern und ein passionierter Bildhauer. Eines Tages, an die schönen Formen der Aphrodite angelehnt, schaffte er das Abbild einer Idealfrau. Die Statue gelang ihm so perfekt, dass der Bildhauer sich in sie verliebte. Auf sein Flehen hin, machte Aphrodite seine Statue lebendig, die dann als Galatea seine Frau wurde.

George Bernard Shaw war ein irischer Dramatiker und Kritiker. Er bekam einen Nobel-Preis im Bereich Literatur für das Jahr 1925. Sein Stück "Pygmalion" wurde 1914 geschaffen, welches dann im Jahr 1956 zu einem Brodway-Musical als "My Fair Lady" schaffte.

 

Weshalb "Les Pygmalions"?

Der Mythos über Pygmalion fasziniert Künstler schon seit Jahrhunderten. Immerhin war Pygmalion ein Bildhauer und Bildhauerei war im antiken Griechenland eine Kunstart, die am nächsten der Realität kam, weil sie eine Idee, eine Person, in dreidimensionaler Form wiedergab. Es ist eine Kunst, die an Perfektion heranreicht.

Pygmalion erschuff eine Frau, die lebendig wurde. Er erreichte also das, was alle Künstler anstreben: das eigene Werk lebendig werden zu lassen.

Der Mythos von Pygmalion taucht überall dort auf, wo es um einen Schöpfer und sein Werk geht. Pygmalion war nicht nur ein einfacher Künstler, vielmehr war er jemand, der seiner Schöpfung seine Vision von Welt und Perfektion einhauchte. Genau deshalb haben wir Pygmalion als unser Vorbild gewählt, ganz natürlich, als Inspiration und zum Nachahmen. Wir sind wie Pygmalion!

 

 

 

 
Photo des acrobates par Sebastian Gora.